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REAL CORP 2016

22.-24. Juni 2016, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, Hamburg

SMART ME UP! How to become and how to stay a Smart City, and does this improve quality of life?

Proceedings, CD-ROM

Smart Cities entstehen Hand in Hand mit der Entwicklung und Verbesserung digitaler Technologie. Sie sind eine post-industrielle Reaktion zu den wirtschaftlichen, sozialen und politischen Änderungen und Herausforderungen, denen sich die Welt innerhalb des letzten Jahrzehnts zu stellen hatte – wie demographischer Wandel, Finanzkrise oder Ressourcenknappheit.

In Städten gibt es zahllose Akteure mit unterschiedlichsten Aufgaben und Interessen. Viele davon versuchen heute, den Begriff "Smart City" für sich zu vereinnahmen. Es ist durchaus faszinierend, die unterschiedlichen Interpretationen gegenüberzustellen – sei es nun vom geographischen Standpunkt (z. B. Europa, USA, China, ...), seien es die Sichtweisen (Mensch und Lebensqualität oder Technologie und Effizienz als Mittelpunkt?) oder seien es die ökonomischen Aspekte (potenzielle Einsparungen einerseits, riesiges rasant wachsendes Geschäftsfeld andererseits) und Ansätze zur Standardisierung und Normung von Städten und ihrer Services.

Es gibt viele Herangehensweisen an Smartness und auch ebensoviele Versuche, passende smarte Indikatoren zu entwickeln, die uns mehr über die Smartness einer Stadt sagen können. Was sind ihre Vor- und Nachteile, welcher Ansatz könnte der beste sein – und warum?


REAL CORP 2015

5.-7. Mai 2015, Virginie Lovelinggebouw (VAC Gent), Gent, Belgien

PLAN TOGETHER – RIGHT NOW – OVERALL
From Vision to Reality for Vibrant Cities and Regions

Tagungsband, CD-ROM

Städte voller Leben, engagierte Bürger, visionäre Politiker, eine starke Wirtschaft, attraktive Universitäten, eine reichhaltige Kunst- und Kulturszene, erfreuliches und vergnügtes Straßenleben, Wohlstand, Neugier, Aufgeschlossenheit – dynamisch und stabil und natürlich stets nachhaltig, resilient und „smart“...

Was sind die Zutaten für PULSIERENDE STÄDTE und REGIONEN? Wie werden sie WIRKLICHKEIT?


Städte und Regionen sind und waren immer in steter Veränderung. Einige der Schlüsselfragen für die Entwicklung von Städten und Regionen sind:Was und wer sind die Treiber der Entwicklung?

  • Wer gibt die Richtung vor, wessen Visionen folgen Städte?
  • Ist in zeitgemäßen Städten „Planung“ überhaupt noch möglich?
  • Von der VISION zur REALITÄT – Visionen, Governance, Planung, Management, Monitoring, Steuerung – wie können Städte und Regionen weitermachen und sich dabei auch noch verbessern?
  • Wie kann die Lebensqualität in Städten und Regionen verbessert werden, wenn sie einem steten Wandel unterliegen und Nachhaltigkeit sowie Resilienz sichergestellt werden sollen?

Die REAL CORP 2015 hat sich mit dieser Hauptfrage beschäftigt:
Wie werden PULSIERENDE STÄDTE und REGIONEN zur REALITÄT? Welche Rolle spielen PLANUNG und PLANER bei der Entwicklung pulsierender Städte von Heute und Morgen?

REAL CORP 2014

21.-.23 Mai 2014, Wirtschaftskammer Österreich, Wien

PLAN IT SMART. CLEVER SOLUTIONS FOR SMART CITIES

Tagungsband, CD-ROM

„Smart Cities” ist ein häufig verwendeter Begriff geworden und steht für die Einführung von Informations- und Kommunikationstechnologien in die Abläufe einer Stadt und ihrer gebauten Struktur, mit dem Ziel der besseren Integration der physischen Elemente (Gebäude, Infrastruktur) mit dem sozialen und umweltbezogenen Kapital. Angeheizt von diversen „Rankings” ist so etwas wie ein Wettbewerb um den Titel der „Smartest City” ausgebrochen.

Die REAL CORP 2014 befasste sich daher mit folgenden Fragen:

  • Was heißt „Smart City” in Bezug auf Lebensqualität?
  • Wie beeinflusst dieser Trend die ökonomischen Perspektiven?
  • Sind die Konzepte der Nachhaltigkeit und Resilienz Teil der „Smart Cities”-Strategien?
  • Was sind die Auswirkungen auf Politik und Verwaltung?
  • Wie beeinflussen „smarte Lösungen” die gebaute Struktur einer Stadt?
  • Nicht zuletzt: Was ist die Rolle von Stadt-/Regionalplanung in und für „Smart Cities”?

Können wir SMART PLANEN und CLEVER SOLUTIONS FOR SMART CITIES finden?


REAL CORP 2013

20.-23. Mai 2013, Acquario Romano (Haus der Architektur), Rom, Italien

PLANNING TIMES – You better Keep Planning or You get in Deep Water, for the Cities they are A-Changin'

Tagungsband, CD-ROM

Das Verhältnis zwischen Raum und Zeit wurde in den unterschiedlichsten Planungstheorien thematisiert und fasziniert die Menschheit seit Anbeginn. Wenn wir unsere Städte planen, wenn wir Projekte definieren, die die Rahmenbedingungen für die Gesellschaft verbessern, wenn wir Entscheidungsprozesse angehen, die den Raum um uns herum betreffen, wenn wir Techniken anwenden, um die Entwicklung zu fördern – das Verhältnis zwischen Raum und Zeit ist etwas, womit wir beständig in Berührung sind.

Zeit und Raum arbeiten auf unterschiedlichen Skalen, Dimensionen und Themenbereichen und konfrontieren uns mit Fragen wie:

  • Wie sollen wir planen und dabei Zeit – Vergangenheit und zukünftige Entwicklungen – mit einbeziehen?
  • Wie können wir Monitoring in Planungs- und Entscheidungsprozesse integrieren, etwa bei Naturkatastrophen?
  • Wie werden wir mit Zeit umgehen, die nicht planbar ist, beispielsweise bei langen Entscheidungsprozessen oder (spontanen) Echtzeit-Entscheidungen?

Die REAL CORP 2013 war die Gelegenheit, Theorien und Methoden zu diskutieren, aber auch gelebte Erfahrung aus aller Welt auszutauschen, wie sich Planer mit dem Raum in der Zeit beschäftigt, um unsere Städte und Regionen zu planen.


REAL CORP 2012

14.-16. Mai 2012, Multiversum Schwechat, Österreich

RE-MIXING THE CITY
Der Weg zu Nachhaltigkeit und langfristiger Stabilität?

Proceedings, CD-ROM

Tagtäglich sehen sich Städte mit neuen Herausforderungen konfrontiert, sei es durch rasches Bevölkerungswachstum und hohe Entwicklungsdynamik oder auch durch wirtschaftlichen Wandel und „Schrumpfung“. Entsprechen unsere Städte in ihren Strukturen noch den aktuellen Anforderungen? Erfordert die wirtschaftliche Entwicklung sogar noch weitere Funktionstrennung und höchstrangige Infrastrukturen? Oder ist es höchste Zeit, sich der Herausforderung der „Wiederdurchmischung der Stadt“ mit kurzen Wegen und lokalen Kreisläufen zu stellen?

Fachleute aus aller Welt präsentierten im Rahmen der REAL CORP 2012 ihre Lösungsansätze zu diesen Themen:

  • Erfüllen die städtischen Muster und unsere Stadtstrukturen immer noch die Anforderungen ihrer Bewohner im täglichen Leben?
  • Sind „durchmischte Städte“ nachhaltiger und widerstandsfähiger?
  • Leben, arbeiten, lernen, erholen, genießen, einkaufen – alles immer und überall? Weg-Zeit-Muster der 24/7-Stadt?
  • Wie können Verkehrs- und Versorgungsinfrastruktur aufrecht erhalten und sich ändernden Bedürfnissen angepasst werden?
  • Wie kann genügend Wohnraum zu akzeptablen Bedingungen verfügbar gemacht werden?
  • Können soziale Spannungen eingedämmt, Ressourcenversorgung und Lebensqualität gesichert und Städte zu sicheren „Wohlfühl-Orten“ gemacht werden?
  • Was ist die Rolle der Stadtplanung in diesen Prozessen?

REAL CORP 2011

18.-20. Mai 2011, Zeche Zollverein, Essen, Deutschland

CHANGE FOR STABILITY – Lifecycles of Cities and Regions

Tagungsband, CD-ROM

Wandel und Veränderung sind allgegenwärtig in Städten und Regionen.

Das Bestreben nach ständiger Erneuerung und Verbesserung ist ebenso Treiber einer gedeihlichen Entwicklung wie Nutzungsdruck, Verdrängungswettbewerb und „konstruktive Zerstörung“ mit all ihren Nebenwirkungen.

Stadtentwicklung ist keine Einbahnstraße, die zu einem „idealen Endzustand“ führt. Änderungen der Rahmenbedingungen wie das Aufblühen oder die Krise von Wirtschaftssektoren, die Änderung gesellschaftlicher Werte oder ökologisch bedingte Herausforderungen erfordern die Anpassung von Zielsystemen und Entwicklungsrichtungen. Auch Änderungen im Infrastruktursystem und gezielte planerische Interventionen („Leuchtturm-Projekte“, Großveranstaltungen, ...) führen immer wieder zu grundlegenden Änderungen der Entwicklungsrichtung und -dynamik.

Permanenter Wandel findet statt – oft in Form kontinuierlicher, evolutionärer Entwicklung, mitunter auch in Form großer, tiefgreifender Einschnitte.

Das Thema der „Veränderung als Voraussetzung für Stabilität von Städten und Regionen“ steht im Mittelpunkt der REAL CORP 2011. Wie kann mit „Lebenszyklen von Städten und Regionen“ planerisch umgegangen werden?

Besonderes Augenmerk soll auf den technologischen Möglichkeiten der Gestaltung von Veränderungen liegen: auf entsprechenden Planungsprozessen und -instrumenten sowie auf Stadt-, Umwelt-, Verkehrs- und Kommunikationstechnologien.


REAL CORP 2010

18.-20. Mai 2010, Messe Wien, Österreich

STÄDTE FÜR ALLE: Lebenswert, gesund, prosperierend!
Vielversprechende Vision oder unrealistische Phantasie?

Proceedings, CD-ROM

Städte sind Orte von Wettbewerb, Stress, Ungleichheit, Verkehrsstaus, Umweltbelastungen und permanentem Kampf ums Vorwärtskommen. Städte präsentieren sich oft als feindliche Umwelt, nicht nur für Kinder, Ältere oder Schwächere.

Noch viel mehr sind Städte aber auch Zentren der Wirtschaft, Kultur, Kreativität, Wissenschaft und Innovation und bieten die besten Perspektiven und die größten Chancen für viele Menschen: Städte sind attraktiv!

Inzwischen lebt bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten. Die Tendenz ist stark steigend, bald werden es 70 Prozent sein. Die REAL CORP 2010 begibt sich auf die Suche nach STÄDTEN FÜR ALLE, die LEBENSWERT, GESUND und PROSPERIEREND sind!

Ist das eine vielversprechende Vision, an der wir weiterarbeiten sollten, oder ist es eine unrealistische Phantasie? Ist es möglich, die Vorteile von Städten zu bewahren und sogar auszubauen und gleichzeitig die negativen Effekte zu reduzieren? Oder bedingt das eine das andere, machen gerade diese Gegensätze Städte erst zu dem, was sie sind? Was sind die Möglichkeiten und Beiträge von Stadtplanung und Immobilienentwicklung zur weiteren Verbesserung der städtischen Lebensbedingungen? Wie können Stadt-, Verkehrs- und Umwelttechnologien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien helfen, die Lebensqualität, die Gesundheit, die Nachhaltigkeit und den Wohlstand in unseren Städten zu verbessern?


REAL CORP 2009

22.-25. April 2009, Designcenter Sitges, Spanien

CITIES 3.0: SMART, SUSTAINABLE, INTEGRATIVE.

Proceedings, CD-ROM

Die REAL CORP 2009 beschäftigte sich mit Zukunftsperspektiven unserer Städte unter dem Leitmotiv "CITIES 3.0". Obwohl der überwiegende Teil unserer Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts in Frieden und wirtschaftlichem Wohlstand lebt, erleben wir dennoch ernste Herausforderungen wie den Klimawechsel und Umweltangelegenheiten, steigender Energieverbrauch und Wettbewerb um knappe natürliche Ressourcen,

  • die weitere Globalisierung mit grundlegenden Änderungen bei der Wirtschafts- und Arbeitsumgebung rund um den Globus und
  • demographischen Wandel, z. B. alternde Bevölkerung in Europa und rasche Urbanisierung in Asien.

In einer sich verändernden Welt müssen sich Städte stets weiterentwickeln und anpassen, um das zu bleiben, was sie sind und auch immer schon waren:  Antriebsmotor für Innovation und soziale Verbesserung,

  •   Zentren wirtschaftlicher Aktivität, Wissenschaft und Kunst
  •   und der beste Lebensraum für die breite Mehrheit der Bevölkerung.

REAL CORP 008

19.-21. Mai 2008, Flughafen Wien, Österreich

Verkehrsknoten als Wissensdrehscheiben(Mobility Nodes as Innovation Hubs)

Proceedings, CD-ROM

Verkehrsknotenpunkte entwickeln sich zu Wirtschaftszentren. "Airport Cities" sind besonders markante Kennzeichen dieser Entwicklung. Die REAL CORP 008 beschäftigt sich mit diesen Verkehrsdrehscheiben des 21. Jahrhunderts in folgenden Themenschwerpunkten:

  • Wie kann die Rolle von Verkehrsknoten als Wissensdrehscheiben noch verbessert werden?
  • Welche Technologien können das zuverlässige Funktionieren der Drehscheiben sicherstellen? Wo liegen die Bedürfnisse für weitere Verbesserungen?
  • Wie kann vorausschauendes Planen die nachhaltige Entwicklung solcher Strukturen gewährleisten?
  • Wie können unerwünschte räumliche Entwicklungen vermieden werden?
  • Wie kann man mit den damit verbundenen Anforderungen von Natur und Umwelt umgehen?

REAL CORP 007

20.-23. Mai 2007, Tech Gate Vienna, Österreich

"Planen ist nicht genug"

Proceedings, CD-ROM

Themenschwerpunkte:

  • Vom abstrakten Strategieplan zum konkreten Projekt: das Zusammenwirken von Stadtentwicklung und Immobilienbranche in der modernen Stadt;
  • PPP – Public-Private Partnerships in Stadt- und Projektentwicklung;
  • privater und öffentlicher Raum in der Stadt der Zukunft – die Verteilung von Nutzen und Kosten;
  • die Anforderungen der Informations- und Wissensgesellschaft an den Lebensraum; Wohnformen der Informationsgesellschaft;
  • Verkehrs- und Logistikanlagen: die unterschätzten Lebensadern der Städte;
  • Stadt-, Umwelt- und Verkehrstechnologien und ihre Rolle bei der erfolgreichen Projektrealisierung.

CORP 2006

13.-16. Februar 2006, Congress Center Vienna, Österreich

Nachhaltige Lösungen für die Informationsgesellschaft

Proceedings, CD-ROM

Nachhaltigkeit ist Ziel jeder vorausschauenden, langfristig orientierten Handlungsweise und somit Grundlage für Stadtplanung, Regionalentwicklung und Mobilitätsmanagement. Durch Rio-Deklaration und Lokale Agenda21 ist der Begriff "Nachhaltigkeit" in der gesellschaftspolitischen Diskussion und in sehr vielen Wirtschaftsbranchen zum "Megatrend" geworden.


Information als Produktionsfaktor, Konsumgut und Machtmittel charakterisiert die Informationsgesellschaft. Diese erlaubt neue Lebensweisen und Wirtschaftsformen, die enorme Chancen für eine nachhaltige Entwicklung bieten, deren soziale, wirtschaftliche und ökologische Konsequenzen aber ständig hinterfragt werden müssen.

Die CORP 2006 behandelt das Thema "Nachhaltige Lösungen für die Informationsgesellschaft" höchst interdisziplinär mit diesen Schwerpunkten:

  • Informations-Infrastruktur: Wissen, Werkzeuge und Daten für lebenswerte Städte
  • Intelligente Stadt- und Umwelt-Technologien
  • Der Beitrag von IKT zur Lösung der Verkehrsproblematik
  • Wohnformen für die Informationsgesellschaft
  • Strategische Projekte und Public-Private Partnerships
  • Moderation, Mediation, Beteiligung - gemeinsam zu besseren Projekten
  • Die "Digitale Spaltung" und ihre räumlichen Aspekte
  • "Räumliches Denken" für bessere Lösungen

CORP 2005

22.-25. Februar 2005, Technische Universität Wien, Österreich

Reale Modelle - Irreale Welt
Vom professionellen Umgang mit dem Unvorhersehbaren und Unberechenbaren

TagungsbandWichtige Entscheidungen sollten in der Regel auf möglichst guten Grundlagen beruhen, egal ob es sich um private Investitionen, die Standortwahl eines Betriebes oder Investitionen in Infrastruktur handelt.Bei Fragen der Stadt- und Regionalentwicklung geht es meist um mittel- bis langfristig wirksame Entscheidungen, die nicht jederzeit und ohne größeren Aufwand revidiert werden können - entsprechend schwierig gestaltet sich die Einschätzung der künftigen Entwicklung und umso wichtiger ist es, Entscheidungen wohlüberlegt und auf guten Grundlagen zu treffen.Die Einschätzung der künftigen Entwicklung beruht meist auf Modellbildung. Es wird versucht, die Realität dem Zweck entsprechend möglichst realistisch abzubilden, daraus Schlussfolgerungen für die künftige Entwicklung abzuleiten und Entscheidungen darauf zu begründen.Immer wieder passiert es aber, dass sich Entscheidungen trotz bester Analysen und Prognosen als unrichtig erweisen, dass sich die Welt nicht so verhält, wie im Modell vorgesehen.Sehr anschauliche Beispiele für unvorhersehbare Entwicklungen sind der Fall des Eisernen Vorhangs am Ende des 20. Jahrhunderts, die Entwicklung der „New Economy", Naturkatastrophen wie Hochwasser und Lawinen, u. a.Wie kann die Planung mit solchen Entwicklungen umgehen? Welche Modelle sind in anderen Disziplinen gebräuchlich?


CORP 2004

25.-27. Februar 2004, Technische Universität Wien, Österreich

IT-Regionen: Innovation und Technologie als Schlüssel für eine nachhaltige
Stadt- und Regionalentwicklung

Tagungsband

Nachhaltigkeit ist nicht erst seit dem Rio-Gipfel oder den Lokale-Agenda-21-Prozessen ein Kernthema der Stadt- und Regionalentwicklung. Es gilt, optimale ökologische, ökonomische und soziale Rahmenbedingungen für Menschen und Umwelt zu schaffen und langfristig zu sichern.

Durch „Konservieren“ und „Alles beim Alten belassen“ oder gar den Versuch, „die Zeit zurückzudrehen“, kann eine nachhaltige Entwicklung nicht sichergestellt werden.

Permanente Innovation und intelligente Technologie-Anwendung sind notwendig, um eine nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen. Stadt- und Umwelt-Technologien sowie den Informations- und Kommunikationstechnologien kommt eine entscheidende Rolle zu.

Wie können Städte und Regionen durch Innovation und Technologie im „Wettbewerb der Regionen“ zu erfolgreichen „IT-Regionen“ mit nachhaltiger Entwicklung werden, die sich durch intelligente Nutzung ihres lokalen und regionalen Potenzials erfolgreich positionieren?


CORP 2003

25. Februar – 1. März 2003, Technische Universität Wien, Österreich

Leitthema 1: "GLOCALIZE.IT!"

Tagungsband

Die gleichen Waren in den gleichen Supermarktregalen vom Nordkap bis Feuerland, die „business districts“ der Städte gleichen einander wie ein Ei dem anderen und der Preis für das globale Produkt „gebratenes Fleischlaberl“ gibt Auskunft über die Wirtschaftskraft der Staaten. Auch der Traum vom Glück im Eigenheim mit Garten ist offenbar fast überall gleich.

Verschwindet die Bedeutung lokaler und regionaler Besonderheiten angesichts globaler Entwicklungen gänzlich? Wird sie auf wenige vermarktbare folkloristische Aspekte reduziert? Oder gewinnen die lokale und regionale Ebene gerade angesichts globaler und internationaler Entwicklungen wieder an Bedeutung? Ist die Parole „Global denken, lokal handeln!“ längst überholt oder wichtiger denn je?

Das Leitthema der CORP 2003 ist eine Aufforderung: GLOCALIZE.IT!

Gemeint ist die Thematisierung und Darstellung der Handlungsmöglichkeiten auf lokaler und regionaler Ebene angesichts internationaler und globaler Entwicklungen. IT steht nicht nur für die Aufforderung, aktiv zu handeln, sondern auch für die Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien in diesen Prozessen.

Leitthema 2: "4D-STADT- & LANDSCHAFTSMODELLE"

3D-Modellierungen realer Umgebungen erleben derzeit einen Boom - kaum eine größere Stadt, in der das Thema nicht diskutiert wird, und auch Tourismusregionen setzen immer mehr auf den Effekt von 3D-Landschaftsvisualisierungen. Durch neue Erfassungstechniken und schnelle Hardware sind sehr beeindruckende Darstellungen mit relativ geringem Zeit und Kostenaufwand möglich geworden.

Aber führen bessere Visualisierungen auch zu besseren Planungen und Vorteilen in der Entwicklung von Städten und Regionen? Wo liegt der eigentliche Nutzen der 3D- Modellierung? Ergänzen oder ersetzen 3D-Modelle bestehende EDV-Anwendungen? Werden Analysemethoden, wie sie im GIS längst üblich sind, für den 3D-Bereich neu erfunden? Wie wird mit der Zeitdimension verfahren, sowohl zukunftsgerichtet, also für Planungen, wie auch vergangenheitsgerichtet, z. B. zur Dokumentation und Rekonstruktion historischer Bestände?

Existieren schon „4D-Stadt- und Landschaftsmodelle“ und entfalten sie schon ihren vollen Nutzen?


CORP 2002

27. Februar – 1. März 2002, Technische Universität Wien, Österreich

„Wer plant Europas Zukunft?”

Tagungsband

Die diesjährige CORP steht ganz unter dem Motto „Europa geht weiter – Wien geht voran!“ Wien hat sich in den vergangen Jahren innerhalb der EU, vor allem aber auch in den meisten Betrittskandidatenländern, stark engagiert. Wenn sich Wien nun daran gemacht hätte, eine Europaregion zu initiieren, die in etwa im Städtevieleck zwischen St. Pölten, Brno, Bratislava, Györ, Sopron, Eisenstadt und Wiener Neustadt mit ihrem „natürlichen“ Mittelpunkt Wien definiert ist, dann ist dies der Versuch, diese unmittelbare Lebensumgebung der Metropole Wien bereits europäisch zu planen. Diese und viele andere Aktionen haben zum Hauptanliegen, die Menschen zur Beteiligung zu animieren, ihnen die Partizipationsmöglichkeiten anzubieten und ihre Mitwirkung politisch ernst zu nehmen.

Daher sollte das Verhältnis zwischen Stadtverwaltung und Bürgern weiter verbessert, die Mitwirkungsrechte ausgebaut und die Demokratie weiterentwickelt werden. Auch die Wiener Stadtregierung hat Ziele in der Nutzung neuer Technologien zu einer besseren Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern angestrebt.

Diese neuen Erkenntnisse und Herausforderungen stehen ganz im Mittelpunkt der CORP 2002. Europa planen wir alle. Nur durch Engagement aller können die Ziele eines gemeinschaftlichen Denkens und Handels auch in die Realität umgesetzt werden – und die CORP 2002 leistet einen wesentlichen Beitrag dazu.


CORP 2001

14.-16. Februar 2001, Technische Universität Wien, Österreich

Internationale Planung & Geo-Multimedia

Tagungsband

Informations- und Kommunikationstechnologie in der und für die Raumplanung stehen im Mittelpunkt der CORP 2001. „Border Crossing“ ist das Schlüsselwort der Veranstaltung und soll nicht nur räumlich sondern fachlich als auch organisatorisch verstanden werden. Leitende Fragen sind:

  • Wie ist die Rolle der Informationstechnologie in der und für die Raumplanung?
  • Die „Institution“ weiterleben lassen, mit jährlich den gleichen Themenschwerpunkten?
  • Einen Schnitt machen, mit der Tradition brechen und endlich etwas ganz anderes tun?
  • Oder gibt es eine Möglichkeit, die bewährten und nach wie vor gültigen Teile zu bewahren und sinnvoll zu ergänzen?

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit, GIS-Einsatz in der Raum- und Stadtplanung sowie internetbasierte Methoden wie Web Mapping und Geo-Multimedia sind die Hauptthemenfelder der CORP 2001.


CORP 2000

16.-18. Februar 2000, Technische Universität Wien, Österreich

Stand und Perspektiven der Raumplanung

Tagungsband

Auch die CORP 2000 behandelt Schwerpunkte in Bezug auf die Informationstechnologien in der und für die Raumplanung. Die bereits für vorangegangene CORPs formulierten Schwerpunkte wie

  • EDV als Werkzeug der Raumplaner,
  • neue Medien als Instrument zur Vermittlung planerischer Inhalte und
  • die Auswirkungen der Informationstechnologie auf den Raum und auf die Aufgabenfelder der Raumplanung

beeinflussen auch in diesem Jahr das Symposion.

Die vermehrte Nutzung des Internets, geographische Informationssysteme sowie Visualisierungs- und Multimedia-Techniken treten als „neue Technologien“ in den Fokus räumlicher Planung. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich ein neuer Themenschwerpunkt für die CORP 2000: Stand und Perspektiven der Raumplanung. Die eingereichten Beiträge und Arbeiten zeigen neue Ansätze zur Informationstechnologie. Interaktive GIS-Applikation, internetgestützte Bürgerinformation und -beteiligung, Verkehrstelematik, „GeoInfo Austria“ und computergestützte Erfolgskontrolle in der Raumplanung  sind nur eine kleine Auswahl vielfältiger Beiträge.


CORP 1999

10.-12. Februar 1999, Technische Universität Wien, Österreich

Treffpunkt der Planerinnen und Planer

Tagungsband

Das Ziel der CORP 1999 ist es  als eine Art Kommunikationsbasis für verschiedene Akteure der Raumplanung zu fungieren. Damit ist nicht nur der Austausch zwischen Planern gemeint, sondern auch die Kommunikation zwischen Planung und Forschung, privaten Planungsbüros, öffentlicher Verwaltung und Universitäten.

Die CORP 1999 beschäftigt sich demnach mit folgenden thematischen Schwerpunkten:

  • Verwaltungsinterne Kommunikation und Kommunikations-Management
  • Perspektiven der Stadtplanung beim Aufbau von Verwaltungsnetzwerken
  • Geo-Mediationssystem im WWW
  • Kooperations- und Informationssysteme für die kommunale Planung
  • GIS-basierte Planung

CORP 1998

11.-13. Februar 1998, Technische Universität Wien, Österreich

Ohne Internet geht gar nichts mehr!

Tagungsband

Auch in diesem Jahr sind die Themenfelder sowie das Teilnehmerfeld vielfältig und abwechslungsreich.  Das „World Wide Web“ als zentrales Medium der Kommunikation und des Austauschs ist eines der Hauptthemen der CORP 1999.

Die Schwerpunkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Landschaftsmodellierung und computergestützte 3D-Visualisierung
  • Stadtplanung im WWW: Erfahrungen mit internetgestützten Planungsprozessen
  • Stadtmarketing, Kartographie, Naturschutz, Landschaftsplanung und Planungsinformation in Verbindung mit dem Internet
  • Die digitale Stadt
  • GIS-Einsatz – Anwendung in der überörtlichen Raumplanung und neue Möglichkeiten durch Internet-/Intranet-Technologien

CORP 1997

12.-14. Februar 1997, Technische Universität Wien, Österreich

Tagungsband

Sowohl der aktive Einsatz neuer Technologien als auch der Einfluss des technologischen Wandels auf die Tätigkeitsfelder der Raumplanung sollen auf der CORP 1997 thematisiert werden.

Die Vorträge der CORP 1997 lassen sich in drei thematische Schwerpunkte gliedern:

  1. EDV als Werkzeug der Raumplaner: Um GIS, CAD, digitale Plangrundlagen, aber auch um die Möglichkeiten, die sich durch die Vernetzung von Planern ergeben, soll es gehen. Neben der Darstellung des aktuellen Standes und der potenziellen Möglichkeiten des EDV-Einsatzes in der Raumplanung sollen die Fragen behandelt werden, wie sich die Computerunterstützung auf Planungsmethodik, -ablauf und –aufwand, vor allem aber auf die Qualität der Planung auswirkt.
  2. Neue Medien als Instrument zur Vermittlung planerischer Inhalte: Was nützt die beste Planung, wenn die Inhalte nicht transportiert werden können? Ohne geeignete Möglichkeiten, Entscheidungsträgern und Planungsbetroffenen die entsprechenden Planinhalte verständlich zu vermitteln, wird die Umsetzung von Planungen immer schwieriger, letztlich unmöglich werden. Im Rahmen dieses Schwerpunktes soll es darum gehen, welche Rolle neuen Medien bei der Vermittlung planerischer Inhalte zukommen kann.
  3. Auswirkungen der Informationstechnologie auf die Raumstruktur: „Neue Technologien“ werden in Zukunft nicht nur Raumplaner bei der Arbeit unterstützen, sondern einigen davon wohnt auch das Potenzial inne, den unmittelbaren Arbeitsgegenstand der Raumplanung, der Raum selbst, zu verändern. Die Raumplanung muss sich diesen Herausforderungen stellen, denn es wird nicht ausreichen, wenn wir dank besserer Werkzeuge morgen die Probleme von heute lösen können – als Planer müssen wir in die Zukunft blicken und uns rechtzeitig auf neue Anforderungen einstellen.

CORP 1996

14.-16. Februar 1996, Technische Universität Wien, Österreich

Erstes Symposion zum Thema „Computergestützte Raumplanung”

Tagungsband

Die erste CORP im Jahr 1996 findet im Hintergrund des immensen Interesses aus fast allen Planungsbereichen, Know-How über die Möglichkeiten und Erfahrungen im Umgang mit neuen EDV-gestützten Werkzeugen auszutauschen, statt.  Aus diesem Grund wurde ein Symposion organisiert, mit der Hoffnung, die diesbezüglichen Erwartungen zu erfüllen.

Thematische Schwerpunkte der ersten CORP  waren unter anderem:

  • Raumplanung allgemein – die Bedeutung des Computers und Informationstechnologien als Instrument der Raumplanung
  • Örtliche Raumplanung – CAD und GIS-Einsatz in der Verwaltung und Raumplanung
  • Gestaltung & Animation – digitale 3D-Modelle von Stadt und städtischen Plätzen
  • Landschafts- & Umweltplanung – geographische Informationssysteme als Instrument zur Unterstützung des Planungsprozesses und Computereinsatz in der Landschaftsplanung und UVP
  • Verkehrsplanung – Erreichbarkeitsmodelle und GIS-gestützte Verkehrslärmanalysen
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